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Gedanken

Der Anfang vom Ende? Das Ende vom Anfang?

Eigentlich hätte ich anfangen sollen mit: Wie alles begann. Das hätte sich angehört wie der Anfang einer bescheuerten Soap und würde irgendwie zu meinem Leben passen. Ich fang aber nicht so an. Aus einem ganz bestimmten Grund.

Stellen wir uns erst mal der Frage: Warum schreibt sie? Mir geht’s im Moment irgendwie ziemlich schlecht, das hat einen Haufen Gründe, viele Probleme mit meinen Eltern und viele eigene Probleme. Ich finde irgendwie niemandem, mit dem ich drüber reden kann, und ich weiß nicht, wenn ich das jetzt hier reinstelle, dann kann ich mir wenigstens einbilden, dass sich jemand dafür interessiert und mir auch mal „zuhört“. Das passiert meistens nämlich nicht, denn meist bin ich es, die zuhört.

Gewisse Menschen, die ich ironischer Weise als „Freunde“ bezeichne, laden bei mir ihren ganzen Seelenmüll ab. Gut, ich habe dagegen nichts einzuwenden, ich interessiere mich auch für Problem, und wenn mich jemand nach meiner Meinung oder nach einem Rat fragt, habe ich auch keine Schwierigkeiten, zu helfen. Aber wenn es dann andersrum passiert… Mir hört einfach niemand zu. Wenn ich anfange zu erzählen, heißt es aus der einen ecke „Du, was ich dir noch sagen wollte…“ oder „Hm? Ich hab grad nicht zugehört, was hast du gesagt?“ oder ich werde komplett ignoriert. Wenn es mir mal schlecht geht, dann geht es diesen Personen auf jeden Fall immer tausendmal schlechter, wenn nicht noch mehr und meine Probleme, ach, die sind ja im Gegensatz zu ihren MINIMAL. Die Wut, die ich dadurch verspüre, will raus. Aber ich habe mit der Zeit gelernt, mich zu beherrschen, deswegen wird es auch nie passieren, dass ich deswegen jemanden anschreie oder gar die Kontrolle verleiere. Ich sage einfach gar nichts mehr, distanziere mich und werde in der Menge anonym. So wie es vorher war und so wie es immer sein wird.

Ich interessiere niemanden, und vielleicht ist das auch gar nicht mal so schlecht. Es versuchen sich im Moment sowieso zu viele Menschen in mein Leben einzumischen und wollen mir Entscheidungen abnehmen, die ganz allein ich zu treffen habe, und niemand anders. Ich komme mit dieser Gesellschaft nicht klar, ich verstehe sie nicht. Wenn ich sage, dass man mich in Ruhe lassen soll, kommen plötzlich alle an und besitzen ein Helfersyndrom. Möchte ich aber irgendwann mal, dass mir jemand zuhört, dann werde ich komplett ignoriert. Das ist der Anfang vom Ende.

30.7.06 20:07


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