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Gedanken

So much is lost...

Ich fühle mich so allein gelassen, mein kopf ist so leer...

Ich muss mich für die Leere hier entschuldigen, aber ich konnte in letzter Zeit nicht mehr schreiben...

ich weiß gar nicht ob ich überhaupt noch schreiben sollte. im Moment macht mich vieles grad so kaputt, dass ich nicht weiß, ob es fair wäre jetzt etwas zu schreiben, weil es meine Seele so zerreißen würde, und nicht nur meine sondern auch andere Seelen... Ich weiß nicht, ob es richtig wäre, Texte hier rein zu stellen die aus Hass entstehen und/oder aus Trauer. Ich weiß nicht ob es richtig wäre, das erste Mal in meinem Leben. Und das obwohl ich hier schon viele Texte geschrieben habe, die nur aus purem Hass leben..

Meine Trauer ist einfach zu groß, dass ich im moment nichts kann. Ich hoffe, dass man das nachvollziehen kann...

In diesem Sinne...

18.3.07 17:49


Ich sehe keinen Grund mehr diesen Blog fortzusetzen.

Er bleibt aber on, falls ich eventuell doch noch meine Meinung ändern sollte.. 

3.11.06 19:33


Requiem

Ich brauche etwas Abstand,
um diese Sache besser zu beurteilen.
Versteh das nicht falsch,
es geht hier nicht um dich.

Ich brauche dich jetzt nicht,
nein, ich muss da alleine durch.
Es geht allein um mich,
meinen Stolz, meine Ehre.

Gib mir etwas Zeit,
die Wunden müssen heilen.
Der Schmerz, belogen worden zu sein,
verletzt mehr als ein Schwert.

Gib mir etwas Abstand,
meine Tränen sind noch nicht trocken,
mein Herz nicht geheilt,
sollst nicht sehen, wie du mich verletzen kannst.

Der alltägliche Schmerz
zieht mir die Beine weg
und ein weiterer Aufschlag auf den Boden.
Taumle blind weiter.

Das Misstrauen gedeiht,
dein Leib ist fruchtbar,
du pflanzt in mir Keime des Verderbens,
die Früchte des Hasses.

Traurig, wohin wir gekommen sind.
Das Misstrauen unersättlich,
vernichtet die Zuneigung.
Hass regiert...

Ich erkenne dich nicht wieder,
du ertrinkst in deinem Eifer, mich zu retten.
Achte auf deine eigenen Schritte.
Lass mich los, lass mich gehen...

2.9.06 17:05


Den Schmerz erkennen

Nicht selten verbirgt sich
hinter einer starken Wand
ein weiches Inneres,
ein sensibles Herz.
Die Schutzschichten sind
oft viel zu dick
um auf den ersten Blick zu erkennen,
was sich darunter versteckt.

Deine Arme waren zu stark
für meinen Körper,
aber zu schwach um die Last zu ertragen,
die ich schon Jahre in mir schleppe.
Jemand der zu blind war...
Einer von vielen,
es werden weitere kommen
in deinen Spuren.

Doch was niemandem gelang,
ist den Kern freizulegen,
zu erblicken über was
der äußere Schein trügt.
Außen - Innen - selten im Gleichgewicht.
So manches Zeichen ignoriert,
die Wut herunterschluckend
an ihr ersticken...

Es nährt Dämonen
in tiefen Wunden,
der ewige Schlaf kommt leise und schmerzhaft.
Von der Umwelt ignoriert
und zum Sterben verurteilt.
Niemand hier weiß,
was es wirklich bedeutet,
wie ich zu sein.

Glorreiche Siege
tragt ihr heim.
Den Sieg über Wille, Verstand und Körper.
Doch eins bleibt stets unbesiegbar:
Das Gefühl, alleine zu sein.
Die Schmerzen, die du erleidest
bleiben ungesehen,
und du ewig ein Held...

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Es erscheint so depressiv... Und es passt irgendwie perfekt zu meiner Situation...

31.8.06 21:39


Gedanken zum gestrigen Tag

Gestern wars echt lustig. Die Carla war nämlich bei mir hier oben zu Besuch und wir haben ordentlich Spaß gehabt.. Das schließt auch so Sachen wie singen im Regen an der Mole zwischen Passanten mit ein. Wir haben uns eigentlich über alles und jeden lustig gemacht. Das Allerbeste war jedoch "Staplerfahrer-Klaus". Da hab ich mich dann ehrlich gar nicht mehr eingekriegt. Nebenbei haben wir uns auch so einige Bilder von ihrem Abiball und Videos ihrer Freunde angesehen. Ich glaube, ich solte nach Senftenberg ziehen.
In strömendem Regen bin ich dann nach Hause gegangen, wurde verdammt nass und beschloss dann ganz spontan auf den letzten 500 Metern meine Schuhe und Strümpfe auszuziehen... Ich werde das womöglich mit einer Erkältung bezahlen...
14.8.06 20:40


Alte Freunde und cHAoS

Wenn ich mal genauer drüber nachdenke, habe ich mich eigentlich nie sehr umfangreich um Freundschaften gekümmert, sie gepflegt, was man damit auch immer meint. (Das mag vielleicht auch mit einigen Geschehnissen zusammenhängen, aber was soll’s.) Jedenfalls bin ich heute meiner ehemaligen Grundschulfreundin begegnet, die ich seit etwa 6 Jahre nicht mehr gesehen habe. Sie war sozusagen meine einzige Freundin. (Soweit ich mich erinnern kann, hab ich auch mehr männliche Freundschaften als weibliche.) Da merkt man erst, wie man sich von einander entfernt hat. Eigentlich habe ich früher immer gedacht, wir würden ewig befreundet bleiben; wir planten schon in der 4. Klasse unsere Kinder (zu denen es bei mir niemals kommen wird) zusammen in einen Kindergarten zu schicken… So kann man sich irren. Jedenfalls hatte sie (meiner Ansicht nach) nichts von ihrem früheren Verhalten verändert, sie war immer noch genauso albern wie früher, während ich mich als total verändert betrachte. (Ich hab schon komische Phasen durchgemacht, aber die nach der Grundschule waren ja eindeutig die, die am meisten prägten.) Was sie mir ja auch gleich auf die Nase gebunden hat. Ich hätte mich wirklich sehr verändert, was mein Verhalten betrifft (scheint mir noch relativ normal innerhalb von 6 Jahren, auch wenn man von gewissen Geschehnissen absieht). Außerdem hätte ich „so etwas Sehnsüchtiges“ an mir, das sei ihr „sofort aufgefallen“. Vor allem mein Blick, ich würde so traurig schauen, ob denn auch alles in Ordnung sei. Bei ihr sei immer noch alles in bester Ordnung… Und so weiter und so fort. Wir saßen also in einem Café und haben uns unserer Vergangenheit hingegeben und in Erinnerungen geschwelgt (Immer, wenn man alte Bekannte trifft, kommt es zwangsläufig zu der Floskel „Weißt du noch, damals?“. Dann fiel eine Bemerkung in Hinsicht auf meinen jetzigen Körperbau. Ich hätte mich zwar schon sehr verändert (alles verwachsen. :D), aber sie findet, es würde mir „stehen“ (Ich bin ja gar nicht zufrieden mit mir, und dann so was. Wie soll ich das nur deuten?) In Hinsicht auf ihren Körperbau… Naja, was hätte ich da sagen sollen? Sie sah aus, als wäre in ihrem Stadtteil die Hungersnot ausgebrochen. (Wahrscheinlich hätte sie zu mir gesagt, ich sehe aus, als würde man das Essen in meinem Stadtteil gratis verteilen.) Man fühlt sich jedenfalls nicht besonders toll neben einer Frau, die etwa 1,90 groß und so dünn ist, dass man bei ihr äußerlich kaum Spuren einer erwachenden Sexualität - geschweige denn Pubertät - feststellen kann. Vielleicht wird sie ja eins dieser Models („Hungerhaken“, die jeden Tag Wattebäusche in Orangensaft getunkt zu sich nehmen, um sie danach wieder auszukotzen.). Trotzdem konnten wir uns einigermaßen normal unterhalten. Schade jedoch, dass wir uns NUR über die Vergangenheit unterhalten konnten, denn unsere jetzigen Ansichten passten so gar nicht zu einander.

Ich sollte mal mein Zimmer aufräumen. Hier herrscht das totale Chaos. Nicht das ich etwas dagegen hätte, ich LIEBE Chaos. Wenn es nach mir ginge, kann es gar nicht genug Chaos geben. Aber ich hab das Gefühl, dass ich etwas an mir verändern muss und um mich darauf einzustellen werde ich mir erstmal mein Zimmer vornehmen. Das sollte ich sowieso schon vor Ewigkeiten gemacht haben. Aber ich konnte mich immer wieder darum drücken. Nun, schließlich kann ich mich auch nicht vor einer Veränderung meines Lebens drücken und deswegen werde ich jetzt ganz systematisch erstmal bei meinem Zimmer beginnen… (Ich sollte mein Zimmer mal rot streichen, ich glaube, das würde gut auf meinen seelischen Zustand wirken.)

3.8.06 20:55


Der Versuch, etwas zu Ende zu bringen

Man hat es ja wirklich nicht leicht, wenn man schreibt. Man muss ständig auf der Suche sein, nach neuen Ideen zur Vervollständigung seines Werkes. Manchmal glaube ich, dass man gar nicht davon abschalten kann! John Irving meint, als Schriftsteller muss man zwei Sachen gut können. Man muss sich Details merken können, aber nie so darstellen wie sie waren, sondern verändern, mit seiner Fantasie spielen. Sozusagen ein Kern von Wahrheit, den man langsam mit Lügen umspinnt. Mit dem Lügen hat es bei mir auch früher schon gut geklappt. Meine Mutter hatte die Position des Moralapostels eingenommen und prägte mir etwa jeden zweiten Tag ein „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“. Was mich aber nicht davon abhielt, es trotzdem zu tun. Ich log meine Mitschüler an, als ich aufs Gymnasium wechselte, allein um im Mittelpunkt zustehen. Das war ein Spaß! Aber mit der Zeit wurde es lästig. Die Einzigen, die von alle dem wussten war meine Uroma und mein Opa (also ihr Schwiegersohn). Meine Oma sagte zu mir „Du solltest Schriftsteller werden“ und mein Opa fügte später hinzu „Oder in die Politik gehen“. Meine Uroma sollte Recht behalten. Meine Vorliebe fürs Schreiben ist kaum mehr übersehbar.

Wenn ich unterwegs mit der Straßenbahn bin,  beobachte ich Leute auf verschiedene Art und Weise. Leute, die mir auffallen, so wie total unauffällige Leute. Manchmal stelle ich mir vor, wie ihr Leben ist, ob sie Kinder haben, verheiratet sind, was sie bisher erlebt haben. Ich frage mich, was sie grade denken oder probiere sie in Gedanken, so gut wie möglich zu beschreiben. Die perfekte Übung fürs Schreiben. Manchmal gefallen mir Personen so gut, dass ich sie in meine Werke einfließen lasse, wenn es auch nur Charakterzüge sind die ich mir vorstelle, oder Dinge, die sie erlebt haben könnten. Neulich beispielsweise trat eine etwa 15jährige Russin in die Bahn, und ich dachte sofort „die sieht aus wie eine Nutte“ und plötzlich war meine damalige Schreibblockade beendet! Es ging in meinem Werk zwar nicht um Huren, aber ich wusste endlich, wie ich weitermachen konnte, ob mit oder ohne Huren ist doch egal.

Ich hab schon seit ich angefangen hatte zu schreiben immer ein Problem gehabt: Ab der 20. Seite wusste ich meist nicht mehr, wie es weitergehen sollte. Deshalb fanden sich bisweilen auch bis zu 20 verschiedene Anfänge in meinen „Archiven“... Und alle diese Anfänge sind in der Versenkung verschwunden. Da ich jetzt an meinem „opus maximum“ (wobei ich bei dem zwischenzeitlich auch schon mal die Hälfte gelöscht habe) arbeite finde ich kaum noch Zeit für andere „kurze Schreibarbeiten“. Ich schreibe die meisten meiner Gedichte nicht nach irgendwelchen Vorschriften oder nach einem Rhythmus. Ich schreibe es so, wie es in dem Moment mein Kopf haben möchte… Was ich eigentlich damit sagen möchte ist: Ich will jetzt verdammt noch mal wenigstens ein längeres Werk zu Ende bringen!

28.7.06 22:07


Sehnsucht

Sie ist mein ständiger Begleiter. Ich weiß nicht einmal, nach was ich mich überhaupt sehne. Jedenfalls tu ich es. Meine Uroma hat immer zu mir gesagt  als ich noch kleiner war, ich würde aussehen, als bekäme ich später einen „sehnsüchtigen“ Blick. Und sie hat Recht behalten. Irgendwie haben Omas meistens Recht. Sehnsucht, oh du mein ständiger Begleiter! Nichts scheint mein Herz von diesem Leiden zu befreien, manchmal frage ich mich, ob ich mich überhaupt davon befreien lassen WILL, oder ob ich unbewusst eigentlich doch genau diese Sehnsucht will. Argh, das Leben ist kompliziert! Und am schlimmsten verhält es sich mit Gefühlen. Mir wird oft gesagt, dass ich sehnsüchtig schaue. Naja, was solls, wenn es alle erkennen und es doch niemand ändern kann. Was macht das für einen Sinn?

28.7.06 22:06


Verlorene Freunde

Mir erging es häufig so, dass manche Menschen ganz plötzlich den Kontakt zu mir abbrachen, ohne Grund ohne irgendeinen verdammten Grund. Ich denke immer noch an diese Menschen. Sie hinterließen ein riesiges Loch in meinem Herzen. Ich weiß weder, was ich diesen Menschen getan habe, noch was ich eventuell falsch gemacht habe. Ich versteh es einfach nicht! Warum tun Menschen so was?

Ein Beispiel: Ich hatte einen Bekannten, der war etwa 3 Jahre älter als ich und wir verstanden uns super. Wir schrieben uns alle 2 Tage Emails mit einem Umfang von 4 bis 5 A4Seiten und kamen prima miteinander aus. Und dann meldet sich diese Person nicht mehr und ich frage mich nur noch die ganze Zeit lang: WARUM? Was hab ich falsch gemacht?

Manchmal müssen sich Wege trennen, das weiß ich und das kann ich auch wirklich verstehen, aber manchmal wünsche ich mir dazu wenigstens einen Grund, eine „Verabschiedung für immer“, einfach eine Erklärung! Das betrifft besonders die männlichen Wesen. Warum könnt ihr Männer einfach nicht sagen, wenn wir euch auf die Nerven gehen? Warum könnt ihr nicht sagen, dass ihr eine Freundin habt? Warum könnt ihr nicht sagen was wir falsch machen und uns so helfen uns zu verändern damit es nicht noch mal passiert? Nein, ihr geht. Lasst uns ohne Worte im Regen stehen. Dann Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

28.7.06 22:05


Liebe vs. Freundschaft

Eigentlich wurde ich in meinem Leben genug verletzt um zu sagen, ich will alles nicht mehr. Und ich will sagen, so etwas wie Liebe existiert nicht. Aber vielleicht habe ich nie wirklich geliebt? Es gab viele Menschen in meinem Leben, denen ich wirklich alles gegeben habe und ich habe auch so manches mal akzeptiert, dass mir nichts gegeben wurde, aber dann folgte jedes Mal eine Enttäuschung. Manchmal dachte ich „beim nächsten Mal wird es anders“. Ich habe mir eingeredet, dass beim nächsten Mal alles anders wird. Wurde es aber nicht. Jedes Mal das gleiche Spiel und jedes Mal derselbe Verlierer: ICH! Diese Verletzungen, die ich mehr oder weniger stumm erduldet habe, haben mich dazu gebracht eine Schutzhülle um meine Seele aufzubauen, durch die ich niemanden hindurch lasse. Eine Mauer sozusagen. Ich wollte nicht, dass ich mehr verletzt werde, ich wollte keine Gefühle mehr zeigen, ich „mutierte“ und wurde sozusagen gefühllos meinen Mitmenschen gegenüber. Ich war lustlos, willenlos und hatte meine Lebensfreude endgültig über Bord geworfen. Das waren Momente, wo ich dachte, es wäre besser, an diesem Punkt Schluss zu machen mit meinem Leben. Was ich jedoch nicht tat, denn ich wollte ja immer wieder bewiesen haben, dass es wirklich so ist, weil ich es zu dem Zeitpunkt nicht verstehen konnte.

Doch mir passierte glücklicherweise nicht nur Schlechtes. (Das, was mir alles in meiner Vergangenheit an Schlechtem zugestoßen ist, kann ich nicht schreiben, weil ich das noch nicht verarbeitet habe) Ich fand vor etwa einem Jahr meinen besten Freund übers Internet. Es war Zufall und wahrscheinlich besteht das ganze Leben nur aus Zufällen. Doch bald waren wir nicht mehr „nur Freunde“. Ich spürte, dass da mehr war, ich hatte mich in ihn verliebt. Das dumme war nur: Zwischen uns liegen etwa 800 Kilometer, wenn nicht mehr. Insofern konnte ich ihm nicht böse sein, als er sich eine Freundin aus seiner Region suchte. Ich war nur sauer, dass ich das erst nach 2 oder 3 Wochen erfuhr. Ich dachte, das wäre wieder so ein Moment. Da hatte ich mich mal drauf eingelassen, mich geöffnet und dann passierte wieder so was! Aber ich merkte auch, dass da noch mehr war, als Liebe. So etwas wie Seelenverwandtschaft. Mittlerweile hält die Sache also schon etwa ein Jahr, und ich weiß nicht, ob es wirklich nur diese Seelenverwandtschaft ist, diese zwischenmenschliche Nähe. Vielleicht ist es mehr, vielleicht auch nicht. Wenn ich mich fallen lasse, aufhöre zu denken, dann sage ich unbewusst „Ich liebe dich“ zu ihm, obwohl ich gar nicht weiß, ob ich das wirklich tue. Ich habe Sehnsucht, und ich will das Gefühl von „Liebe“ nicht mit „Zuneigung“ verwechseln, da sich diese beiden Gefühle ja unglaublich nahe stehen. Ich sage „Ich liebe dich“, „Ich will dich“, „Ich will bei dir sein“ und seine Antwort ist stets „Ich weiß“. So ganz lieb, mit einem fast traurigen Schmunzeln im Gesicht und eigentlich warte ich doch nur auf den Moment, in dem er sagt „Ich dich auch“ oder „Ich auch“. Ich verlange zuviel. Ich kann einfach nicht erwarten, dass es ihm genauso geht wie mir, obwohl es augenscheinlich so ist. Er weiß genauso wenig wie ich, was er fühlt, wir sind beide verwirrt. Aber ich kann über meine Gefühle mit ihm reden, ich habe ihn durch meine Mauer gelassen, er steht mir von allen Menschen am nahesten, und doch… Was ist es? Ist es Liebe? Es kommt auf einen Versuch an, würden die meisten sagen. Nur haben wir bereits einen Versuch über diese lange Entfernung hinter uns, der letztendlich nur an dieser scheiterte. Wir möchten uns ja auch nicht verlieren, und wer weiß wie es ist, wenn es nicht klappt. Wir wissen nur eins: Wir möchten uns nicht mehr verlieren, denn wir haben in dem anderen gefunden, was wir unter den Menschen gesucht haben: Jemand, der uns versteht.

28.7.06 22:04


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