Startseite
    Chronik des Vergessens
    Gedanken
    Gedichte
    Tagträume
    Theater der Träume
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Ein sehr guter Freund
   Meine beste Freundin, die jetzte in Bärlin wohnt

http://myblog.de/nightsofblood

Gratis bloggen bei
myblog.de





Gedichte

Sucht

Schatten über mir
gewinnen noch mehr Macht.
Vergewaltigen meine Seele
mit unaufhaltbarer Schnelligkeit
und Dunkelheit erfasst mich.
Brennendes Herz,
gut geschürtes Feuer.
Ich verglühe innerlich
mit den Gedanken bei ihm…

28.7.06 21:49


Nacht(II)

Die Nacht hüllt mich wieder
in ihren Schleier,
betäubt mich mit ihrem
falschen Lächeln
und elendiger Schmerz
bohrt sich durch mein Herz.
Ich taumle durch die
dunkle Welt.
Mein Verstand wird zu ihrem Messer
mit scharfer Klinge.
Sie führt die blitzende Schneide
zu meinem Arm
und schneidet freundlich grinsend
in meinen Unterarm.
Langsam führt sie ihren Dolch
durch mein Fleisch.
Mir ist nach Schreien zumute,
doch ich spüre keinen Schmerz.
Blut läuft über meinen Arm
dunkelrot, klebrig, süß und warm.
Jenes Zeigt mir, dass noch Leben in mir wohnt

Wundere ich mich?
Kein Schmerz in mir?
Vernichtend ist der Blutstrom
und noch immer führt die Nacht
meinen Verstand durch meinen Körper.
Mein Verstand bringt mich um,
tötet mich langsam, unbemerkt
und ohne Qual.
Ist das nun gut oder schlecht?
Mein Verstand als Tatwerkzeug
zu zeigen jener unglaublichen Macht
einer einzigen Nacht… (26. Mai 05)

 

28.7.06 21:48


Nacht

Die Nacht,
sie nimmt mich bei der Hand,
hüllt mich in ihren Schleier aus Samt.
Weich umschließt mich die Hülle
aus leerem Raum.
Sie führt mich durch die Dunkelheit,
sucht Träume,
gibt mir einen
ohne zu fragen.
Bestimmt mein Schicksal,
bestimmt meine Qual!
Mein Traum -
er will mich, er will mich fassen,
will mich ganz und gar für sich gewinnen.
Er packt mich, zerrt an mir,
dringt ein in meinen Kopf,
vernichtet die Wirklichkeit
und ersetzt sie durch den personifizierten Tod.
Ich sinke in tiefe Welten
Meine Augen schließen,
verschwommene Bilder
trennen Traum von Leben.

Am Strand mit Begleiter ohne Gesicht,
der mein Herz in tausend Stücke riss
und es für sich aufhob als wäre es nichts.
Mit dem Gefährten, der nun sinnlose Gespräche mit mir führt,
denn ich verstehe sie nicht.
Der Mann, der meine Gedanken beherrscht,
dem mein Körper gehört, mein Leben.
Mit diesem Mann gehe ich hier entlang
Er blickt mich an mit seinem gesichtslosen Kopf,
fragt, was ich fühle.
Und ich sage: „Nichts.“
Was soll ich fühlen, ohne Herz?
Was denken, wenn wo Gedanken nichts?
Verständnislos blickt Gesichtslos mich an.
“Du wirst doch wohl wissen, was du fühlst!“
“Ich weiß nicht“, sage ich und beginne zu schwanken,
ohne Herz leben, geht ja schlecht.
“Ich sterbe!“ schrei ich,
doch Gesichtslos schaut mich unverworren an.
“Du weißt also nichts“, sagt er bitter und wendet sich ab,
mit seinem grässlichen Blick aus unbesetzten Augenhöhlen.
“Du lässt mich sterben?“
Gesichtslos sagt nichts, schaut nur erstaunt, was er angerichtet.
Ich verblasse…

Der selbe Traum
Jede Nacht vergewaltigt er meinen Kopf,
beschert mir unterhaltsame Stunden
zu zweit
und zuviel Angst
vor meinem Herzensbrecher und
Mörder ohne Gesicht. (25. Mai 05)


30.7.06 20:27


Blind

Es ist spät.
Öffne deine Augen nicht.
Was du zu sehen vermagst
ist nicht die Wirklichkeit.
Du bist gefangen in dir selbst,
liegst in deinen Ketten.
Wonach du jammerst:
Liebe… (25.Mai 05)

 

Kurz und mit einer schlichten Wortwahl, aber es scheint mir unglaublich passend. Es ist schon komisch. Wenn ich mir jetzt nach etwa einem Jahr diese Zeilen wieder ansehe, sagen sie genau das aus, was ich heute darüber denke, dass ich damals blind war vor Verliebtheit. Damals hab ich es nicht gesehen. Heute ist es nicht mehr zu übersehen.

 

28.7.06 21:45


Es war Mai...

Tiefdunkle, graue Nacht
- Kommst du zu mir, Liebster? -
Bringen uns um den Schlaf
- Was nützt zeitraubende Liebe? -
Bis in den neugeborenen Tag
- Was bringt ein neuer Tag? -
Und verfolgen unsere Schritte
- Wohin gehst du? Wann kommst du wieder? -
Und quälen uns tags
- Was tust du? Hast du Zeit? -
Fast so gut wie nachts
- Wie wäre es, wenn…? -
Unsere Gedanken beieinander
- Ich weiß, was du fühlst. -
Unsere Körper so fern
- Spürst du den Schmerz? –

Zwei Herzen geschaffen,
nur um zu leiden ein Leben.
Zwei Herzen gebrochen,
denn diese Liebe kann es nicht geben.
so nah – so fern!
Was eint
ist der
ewige Schmerz. (24. Mai 05)

 

Es war Mai, als er mich fasziniert hat. Die Sehnsucht von damals spiegelt sich deshalb vor allem in den Werken dieser Zeit wieder. Wenn ich sie jetzt lese, dann habe ich zum einen den Wunsch sie zu zerreißen, zum anderen aber sind sie so schön und zeugen von einer anderen Zeit, einer besseren Zeit. Einer Zeit, in der mir die Sehnsucht unglaublich gefallen hat.

28.7.06 21:43


Vorwort

Auch wenn es keinen interessiert...

Ich lebe! Obwohl ich schon oft drüber nachdachte, dies nicht weiter zu tun, weil die Verzweiflung einfach zu groß war. Ich bin manchmal immer noch der Auffassung, dass es anders besser wäre, aber gut, ich will es noch mal probieren. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt... Es gibt noch Hoffnung am dunkelsten Horizont.

27.7.06 21:34


[erste Seite] [eine Seite zurück]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung