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Gedichte

Scherbenherz

Ich weiß nicht genau,
was du fühlst,
doch ich weiß,
ich werde nie wieder fühlen können.

Ich weiß nicht genau,
was du noch willst,
doch ich weiß,
was du jede Nacht mit mir tatest.

Ich hoffe du weißt,
wie sehr es mich quält,
und dass es mich jede Nacht
abermals heimsucht.

Ich hoffe du weißt,
dass du mich verwechselt hast,
mit irgendetwas,
tief in dir...

18.9.06 20:15


Leblos

Die Dunkelheit der Nacht
umhüllt kranke Körper.
Wurden umgebracht,
versiegende Kraft.
Mond taumelt langsam
an Mauern entlang,
schaue ihn an.

Die Sterne in
müden Augen
mustern kalt
jede Bewegung
meines Körpers,
bohren unaufhaltsam
tief in die Haut.

Rutscht herunter
auf die Knie,
erstickt freudig
an Erbrochenem.
Schaue neidisch
auf den zuckenden Körper.
Erwürge mich selbst.

21.8.06 21:18


Was es war

Ein Szenario,
eine schreckliche Welt.
Jemand weint.
Zerbrochenes Glas auf dem Fussboden,
er hat nicht darauf geachtet,
ist blind immer weiter gegangen.
Geschrieen hat er,
hat ihr die Schuld an Allem gegeben,
so wie vorher.
Nichts hat sich verändert.
Doch sie hat sich getraut,
ihre Meinung gesagt,
dass er sie ankotzt.
Er ist durchgedreht,
hat sie angeschrieen,
um sich geschlagen,
sie noch einmal verletzt.

Was es war?
Liebe.

18.8.06 20:40


Für dich

Wenn ich dich nur sehen könnte,
wärst du nur in meiner Nahe!
Ich kann dich spüren
und doch bist du so fern

Was ist, wenn wir wollten
und nicht dürften?
Ich verleugne mich
für dich.

Ich kann nicht so tun,
als wäre da nichts.
Ich kann nicht so tun,
als wäre da viel.

Was soll ich tun,
wenn nichts mehr bleibt von mir,
weil ich mich aufgebe,
für dich?

 

 

17.8.06 20:35


Sucht

Gib mir mehr von dem Zeug,
macht sich gut in meinem Schädel.
Blauer Boden und verdrehte Welt,
vor meinen Augen verschwimmt
die Realität.

Immer tiefer in den Sog
und alles zieht an mir vorbei.
Flecken auf all den Bildern
dieser kranken Vergangenheit,
alles zu spät.
 

Überschwängliche Gefühle,
immer mehr Durst.
Die wachsende Sucht
verliert sich auf dem Weg,
werde ihn gehen.

Leidenschaft in meinem Wasserglas...
Die Mittel lassen nach.
Ich denke immer noch an dich,
ewig daran glaubend,
egal was passiert!

Dieser traurige Anblick.
Was bedeutet es schon?
Ich werde immer daran glauben,
manches noch so fern.
Tunnelblick...

15.8.06 21:32


Karussell

Scheiben zerspringen
bersten im Suchtlicht der Sonne,
die verloren mit Strahlen um sich wirft.
Wir finden uns wieder
im gedämpften Licht
und was du bist, bin ich.
Immer weiter mit der Ungewissheit...,
erleuchte die Schatten
und hör auf mich zu quälen – Sonne!
DU bist die Herrlichkeit
und mein Verlangen,
die Sucht, die mich weitertreibt.
Lass es uns leichter machen,
die Scherben neu zusammenfügen,
dahinter steht ein jeder Neuanfang,
besser als aufzugeben.
Wie du siehst –
wir sind eins.

 

10.8.06 20:38


Nähe

Dein Mitgefühl in Ehren..
doch es ist zu destruktiv.
Und dein Herzschlag zu laut,
und dein Atem zu leise.
Was du dir anmaßt
ist diese verdammte Nähe,
die mich umbringt und erdrückt.

Das Herz zu schnell geöffnet,
weil Schönheit es sah...
Doch Schönheit trügt
und nimmt mehr als sie gibt.
Die Schönheit der Seele
bleibt unerkannt
und verendet jämmerlich.

Doch ewig geeint
bleiben die Herzen,
die Kummer geteilt
und ständig gelitten.
Was zusammenführte trennt
und was einte scheidet.
Übrig bleibt nicht mal ein Rest.

Im Schatten deines Herzschlages
ein Loch zu graben,
groß genug für uns zwei.
Dort werden wir
lebendig begraben,
ersticken und bleiben
auf ewig vereint.

So unwirklich es scheint,
dies ist unser Ende.
Tränen bleiben ungeweint,
der Wind wäscht unsre Lider.
Und unser Blut wird getrunken
unter ungläubigen Blicken
und die Menge stürzt.

Und doch war es Liebe
aber auch Hass
es war zu viel Nähe
um klar zu denken,
um zu sehen,
was Wirklichkeit war...

6.8.06 21:32


Abend am Strand

Öffne meine Augen,
meine Hände finden deine.
Wo die Liebe hinfällt,
lass sie liegen.
Erwiderst du sie,
komm zu mir.
Halte mich zurück,
wenn ich dir zu aufbrausend bin.
Stoß mich zurück,
weil ich sonst die Besinnung verliere.
Dein Arm in meinem,
heile Welt.
Siehst du die Sonne,
wie sie sich sträubt,
im Meer zu ertrinken,
als wüsste sie nicht,
dass es morgen gibt?
Hier und jetzt,
sie lebt im Heute,
etwas was wir zu lange vergaßen.
Jeden Tag weiß sie,
es könnte ihr letzter sein.
Sie lebt unabhängig,
sie handelt frei.
Siehst du das Meer,
glitzernde Schaumkronen,
sanfte Wogen,
tobende Gischt?
Schau auf die Wellen.
Was glaubst du wäre,
wenn wir das wären,
du und ich?
Würden wir sorglos sein
oder in Angst
vor dem unbekannten Ende?
Werf’ einen Blick auf unser Feuer,
knackendes Holz,
gierige Flammen
verschlingen die Scheite
als wären sie nichts.
Die bleibende Asche,
kaum zu glauben,
was es mal gewesen ist.
Was wäre, wären wir diese Scheite
im lodernden Feuer unserer Liebe?
Würdest du glauben,
wir blieben immer zusammen
oder würdest du flehen
„vergiss mich nicht“?
Und dieser Wind,
was glaubst du würde passieren,
wenn wir seine Gefährten wären?
Unser Atem
würde schütteln die Bäume,
unser Hauch
sie zum zittern zwingen.
Was glaubst du passiert am Ende,
wenn nichts mehr geht?
Glaubst du wir werden
Teil von ihnen?
Glaubst du
wir wären unbeschwert?
Wohin du auch schaust,
kannst du dir vorstellen,
dass es dies bald nicht mehr gibt
für uns zwei?
Schade,
dass alles vergänglich ist.

5.8.06 17:53


Aussichtslos

Es sprühen die Funken,
die Verlockung ist groß.
Ein Blick zur Gewissheit.
Liebe grenzenlos.

Gesucht wird ein Brandherd,
gefundenes Fressen.
Vernichtende Liebe,
von ihm besessen.

Zerrissene Träume,
die Körper umschlungen,
von züngelnden Flammen
zu Boden gezwungen.

Die Nacht kehrt zurück
mit ihren Dämonen.
Verspeist neues Glück,
argwöhnischer Hohn.

So bringen uns Leiden
um den Verstand.
So tötet das Feuer,
was es entfacht.
Und schmerzende Wunden
letzte Zeugen
seiner Existenz.

28.7.06 21:51


Kälte

Kälte
durchdringt unsere Körper
hinterlässt ein Schweigen
Stille verschließt
Warmer Atem in der Luft
macht hungrig auf weitere Worte
erkaltende Gefühle
Leere verspannt
gefrorenes Lächeln
Hang zur Melancholie
und exzentrisches Schweigen…
28.7.06 21:50


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