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Theater der Träume

Der Tag stirbt

Die letzten Autotüren knallen, der Himmel ist unendlich schwarz. Ich beschwöre die Apokalypse, sie erbricht sich in diesen furchtbar schönen Tag. Ich schaue in die Mündung einer MG und denke, mein Leben erlischt in den nächsten 3 Stunden. Zu spät. Denn die Wolken oben am Himmel reißen auf, und die Sonne schickt eine giftige Strahlung, und verbrennt unsere Haut. Verkohlte Leiber überall entlang der Straße. Schwarze Narben, es riecht nach verkohltem Haar, deine Haut stinkt. Wir schlagen uns Nägel in die Fersen und in die Fußsohlen, damit sie uns nicht hören. Sie werden uns nicht hören können. Nie. Sie werfen mit Schatten nach uns. Schatten, die die Sonne in die Erde gebrannt hat. Schatten, die den Moment des Todes festhalten. Schatten, die in die Erde eingebrannt wurden. Schatten, die bestehen bleiben.
Wir fressen sie, wir pressen sie an unseren Körper um all die Toten ringsum in uns aufzunehmen. Wir fressen den Dreck, Haare, Haut. Und es frisst uns von innen heraus auf. Wir stürzen. Ich kann nicht mehr, denn mein Körper stirbt ebenso. Weg mit all den Toten, ich will sie nicht sehen.

12.12.06 21:15


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