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Requiem

Ich brauche etwas Abstand,
um diese Sache besser zu beurteilen.
Versteh das nicht falsch,
es geht hier nicht um dich.

Ich brauche dich jetzt nicht,
nein, ich muss da alleine durch.
Es geht allein um mich,
meinen Stolz, meine Ehre.

Gib mir etwas Zeit,
die Wunden müssen heilen.
Der Schmerz, belogen worden zu sein,
verletzt mehr als ein Schwert.

Gib mir etwas Abstand,
meine Tränen sind noch nicht trocken,
mein Herz nicht geheilt,
sollst nicht sehen, wie du mich verletzen kannst.

Der alltägliche Schmerz
zieht mir die Beine weg
und ein weiterer Aufschlag auf den Boden.
Taumle blind weiter.

Das Misstrauen gedeiht,
dein Leib ist fruchtbar,
du pflanzt in mir Keime des Verderbens,
die Früchte des Hasses.

Traurig, wohin wir gekommen sind.
Das Misstrauen unersättlich,
vernichtet die Zuneigung.
Hass regiert...

Ich erkenne dich nicht wieder,
du ertrinkst in deinem Eifer, mich zu retten.
Achte auf deine eigenen Schritte.
Lass mich los, lass mich gehen...

2.9.06 17:05
 


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