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Vorwort

Auch wenn es keinen interessiert...

Ich lebe! Obwohl ich schon oft drüber nachdachte, dies nicht weiter zu tun, weil die Verzweiflung einfach zu groß war. Ich bin manchmal immer noch der Auffassung, dass es anders besser wäre, aber gut, ich will es noch mal probieren. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt... Es gibt noch Hoffnung am dunkelsten Horizont.

27.7.06 21:34


Es war Mai...

Tiefdunkle, graue Nacht
- Kommst du zu mir, Liebster? -
Bringen uns um den Schlaf
- Was nützt zeitraubende Liebe? -
Bis in den neugeborenen Tag
- Was bringt ein neuer Tag? -
Und verfolgen unsere Schritte
- Wohin gehst du? Wann kommst du wieder? -
Und quälen uns tags
- Was tust du? Hast du Zeit? -
Fast so gut wie nachts
- Wie wäre es, wenn…? -
Unsere Gedanken beieinander
- Ich weiß, was du fühlst. -
Unsere Körper so fern
- Spürst du den Schmerz? –

Zwei Herzen geschaffen,
nur um zu leiden ein Leben.
Zwei Herzen gebrochen,
denn diese Liebe kann es nicht geben.
so nah – so fern!
Was eint
ist der
ewige Schmerz. (24. Mai 05)

 

Es war Mai, als er mich fasziniert hat. Die Sehnsucht von damals spiegelt sich deshalb vor allem in den Werken dieser Zeit wieder. Wenn ich sie jetzt lese, dann habe ich zum einen den Wunsch sie zu zerreißen, zum anderen aber sind sie so schön und zeugen von einer anderen Zeit, einer besseren Zeit. Einer Zeit, in der mir die Sehnsucht unglaublich gefallen hat.

28.7.06 21:43


Blind

Es ist spät.
Öffne deine Augen nicht.
Was du zu sehen vermagst
ist nicht die Wirklichkeit.
Du bist gefangen in dir selbst,
liegst in deinen Ketten.
Wonach du jammerst:
Liebe… (25.Mai 05)

 

Kurz und mit einer schlichten Wortwahl, aber es scheint mir unglaublich passend. Es ist schon komisch. Wenn ich mir jetzt nach etwa einem Jahr diese Zeilen wieder ansehe, sagen sie genau das aus, was ich heute darüber denke, dass ich damals blind war vor Verliebtheit. Damals hab ich es nicht gesehen. Heute ist es nicht mehr zu übersehen.

 

28.7.06 21:45


Nacht(II)

Die Nacht hüllt mich wieder
in ihren Schleier,
betäubt mich mit ihrem
falschen Lächeln
und elendiger Schmerz
bohrt sich durch mein Herz.
Ich taumle durch die
dunkle Welt.
Mein Verstand wird zu ihrem Messer
mit scharfer Klinge.
Sie führt die blitzende Schneide
zu meinem Arm
und schneidet freundlich grinsend
in meinen Unterarm.
Langsam führt sie ihren Dolch
durch mein Fleisch.
Mir ist nach Schreien zumute,
doch ich spüre keinen Schmerz.
Blut läuft über meinen Arm
dunkelrot, klebrig, süß und warm.
Jenes Zeigt mir, dass noch Leben in mir wohnt

Wundere ich mich?
Kein Schmerz in mir?
Vernichtend ist der Blutstrom
und noch immer führt die Nacht
meinen Verstand durch meinen Körper.
Mein Verstand bringt mich um,
tötet mich langsam, unbemerkt
und ohne Qual.
Ist das nun gut oder schlecht?
Mein Verstand als Tatwerkzeug
zu zeigen jener unglaublichen Macht
einer einzigen Nacht… (26. Mai 05)

 

28.7.06 21:48


Sucht

Schatten über mir
gewinnen noch mehr Macht.
Vergewaltigen meine Seele
mit unaufhaltbarer Schnelligkeit
und Dunkelheit erfasst mich.
Brennendes Herz,
gut geschürtes Feuer.
Ich verglühe innerlich
mit den Gedanken bei ihm…

28.7.06 21:49


Kälte

Kälte
durchdringt unsere Körper
hinterlässt ein Schweigen
Stille verschließt
Warmer Atem in der Luft
macht hungrig auf weitere Worte
erkaltende Gefühle
Leere verspannt
gefrorenes Lächeln
Hang zur Melancholie
und exzentrisches Schweigen…
28.7.06 21:50


Aussichtslos

Es sprühen die Funken,
die Verlockung ist groß.
Ein Blick zur Gewissheit.
Liebe grenzenlos.

Gesucht wird ein Brandherd,
gefundenes Fressen.
Vernichtende Liebe,
von ihm besessen.

Zerrissene Träume,
die Körper umschlungen,
von züngelnden Flammen
zu Boden gezwungen.

Die Nacht kehrt zurück
mit ihren Dämonen.
Verspeist neues Glück,
argwöhnischer Hohn.

So bringen uns Leiden
um den Verstand.
So tötet das Feuer,
was es entfacht.
Und schmerzende Wunden
letzte Zeugen
seiner Existenz.

28.7.06 21:51


Liebe vs. Freundschaft

Eigentlich wurde ich in meinem Leben genug verletzt um zu sagen, ich will alles nicht mehr. Und ich will sagen, so etwas wie Liebe existiert nicht. Aber vielleicht habe ich nie wirklich geliebt? Es gab viele Menschen in meinem Leben, denen ich wirklich alles gegeben habe und ich habe auch so manches mal akzeptiert, dass mir nichts gegeben wurde, aber dann folgte jedes Mal eine Enttäuschung. Manchmal dachte ich „beim nächsten Mal wird es anders“. Ich habe mir eingeredet, dass beim nächsten Mal alles anders wird. Wurde es aber nicht. Jedes Mal das gleiche Spiel und jedes Mal derselbe Verlierer: ICH! Diese Verletzungen, die ich mehr oder weniger stumm erduldet habe, haben mich dazu gebracht eine Schutzhülle um meine Seele aufzubauen, durch die ich niemanden hindurch lasse. Eine Mauer sozusagen. Ich wollte nicht, dass ich mehr verletzt werde, ich wollte keine Gefühle mehr zeigen, ich „mutierte“ und wurde sozusagen gefühllos meinen Mitmenschen gegenüber. Ich war lustlos, willenlos und hatte meine Lebensfreude endgültig über Bord geworfen. Das waren Momente, wo ich dachte, es wäre besser, an diesem Punkt Schluss zu machen mit meinem Leben. Was ich jedoch nicht tat, denn ich wollte ja immer wieder bewiesen haben, dass es wirklich so ist, weil ich es zu dem Zeitpunkt nicht verstehen konnte.

Doch mir passierte glücklicherweise nicht nur Schlechtes. (Das, was mir alles in meiner Vergangenheit an Schlechtem zugestoßen ist, kann ich nicht schreiben, weil ich das noch nicht verarbeitet habe) Ich fand vor etwa einem Jahr meinen besten Freund übers Internet. Es war Zufall und wahrscheinlich besteht das ganze Leben nur aus Zufällen. Doch bald waren wir nicht mehr „nur Freunde“. Ich spürte, dass da mehr war, ich hatte mich in ihn verliebt. Das dumme war nur: Zwischen uns liegen etwa 800 Kilometer, wenn nicht mehr. Insofern konnte ich ihm nicht böse sein, als er sich eine Freundin aus seiner Region suchte. Ich war nur sauer, dass ich das erst nach 2 oder 3 Wochen erfuhr. Ich dachte, das wäre wieder so ein Moment. Da hatte ich mich mal drauf eingelassen, mich geöffnet und dann passierte wieder so was! Aber ich merkte auch, dass da noch mehr war, als Liebe. So etwas wie Seelenverwandtschaft. Mittlerweile hält die Sache also schon etwa ein Jahr, und ich weiß nicht, ob es wirklich nur diese Seelenverwandtschaft ist, diese zwischenmenschliche Nähe. Vielleicht ist es mehr, vielleicht auch nicht. Wenn ich mich fallen lasse, aufhöre zu denken, dann sage ich unbewusst „Ich liebe dich“ zu ihm, obwohl ich gar nicht weiß, ob ich das wirklich tue. Ich habe Sehnsucht, und ich will das Gefühl von „Liebe“ nicht mit „Zuneigung“ verwechseln, da sich diese beiden Gefühle ja unglaublich nahe stehen. Ich sage „Ich liebe dich“, „Ich will dich“, „Ich will bei dir sein“ und seine Antwort ist stets „Ich weiß“. So ganz lieb, mit einem fast traurigen Schmunzeln im Gesicht und eigentlich warte ich doch nur auf den Moment, in dem er sagt „Ich dich auch“ oder „Ich auch“. Ich verlange zuviel. Ich kann einfach nicht erwarten, dass es ihm genauso geht wie mir, obwohl es augenscheinlich so ist. Er weiß genauso wenig wie ich, was er fühlt, wir sind beide verwirrt. Aber ich kann über meine Gefühle mit ihm reden, ich habe ihn durch meine Mauer gelassen, er steht mir von allen Menschen am nahesten, und doch… Was ist es? Ist es Liebe? Es kommt auf einen Versuch an, würden die meisten sagen. Nur haben wir bereits einen Versuch über diese lange Entfernung hinter uns, der letztendlich nur an dieser scheiterte. Wir möchten uns ja auch nicht verlieren, und wer weiß wie es ist, wenn es nicht klappt. Wir wissen nur eins: Wir möchten uns nicht mehr verlieren, denn wir haben in dem anderen gefunden, was wir unter den Menschen gesucht haben: Jemand, der uns versteht.

28.7.06 22:04


Verlorene Freunde

Mir erging es häufig so, dass manche Menschen ganz plötzlich den Kontakt zu mir abbrachen, ohne Grund ohne irgendeinen verdammten Grund. Ich denke immer noch an diese Menschen. Sie hinterließen ein riesiges Loch in meinem Herzen. Ich weiß weder, was ich diesen Menschen getan habe, noch was ich eventuell falsch gemacht habe. Ich versteh es einfach nicht! Warum tun Menschen so was?

Ein Beispiel: Ich hatte einen Bekannten, der war etwa 3 Jahre älter als ich und wir verstanden uns super. Wir schrieben uns alle 2 Tage Emails mit einem Umfang von 4 bis 5 A4Seiten und kamen prima miteinander aus. Und dann meldet sich diese Person nicht mehr und ich frage mich nur noch die ganze Zeit lang: WARUM? Was hab ich falsch gemacht?

Manchmal müssen sich Wege trennen, das weiß ich und das kann ich auch wirklich verstehen, aber manchmal wünsche ich mir dazu wenigstens einen Grund, eine „Verabschiedung für immer“, einfach eine Erklärung! Das betrifft besonders die männlichen Wesen. Warum könnt ihr Männer einfach nicht sagen, wenn wir euch auf die Nerven gehen? Warum könnt ihr nicht sagen, dass ihr eine Freundin habt? Warum könnt ihr nicht sagen was wir falsch machen und uns so helfen uns zu verändern damit es nicht noch mal passiert? Nein, ihr geht. Lasst uns ohne Worte im Regen stehen. Dann Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

28.7.06 22:05


Sehnsucht

Sie ist mein ständiger Begleiter. Ich weiß nicht einmal, nach was ich mich überhaupt sehne. Jedenfalls tu ich es. Meine Uroma hat immer zu mir gesagt  als ich noch kleiner war, ich würde aussehen, als bekäme ich später einen „sehnsüchtigen“ Blick. Und sie hat Recht behalten. Irgendwie haben Omas meistens Recht. Sehnsucht, oh du mein ständiger Begleiter! Nichts scheint mein Herz von diesem Leiden zu befreien, manchmal frage ich mich, ob ich mich überhaupt davon befreien lassen WILL, oder ob ich unbewusst eigentlich doch genau diese Sehnsucht will. Argh, das Leben ist kompliziert! Und am schlimmsten verhält es sich mit Gefühlen. Mir wird oft gesagt, dass ich sehnsüchtig schaue. Naja, was solls, wenn es alle erkennen und es doch niemand ändern kann. Was macht das für einen Sinn?

28.7.06 22:06


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